Schlammbehandlung
Fäkalschlamm
Fäkalschlamm wird in der Kläranlage Schalkau nicht angenommen. Dieser wird zentral in der Kläranlage Sonneberg behandelt.
Schlammlagerung und -eindickung
Der dem Abwasserstrom im Rücklaufschlammpumpwerk entzogene Überschussschlamm hat einen sehr geringen Feststoffgehalt. Durch die Lagerung in den Silos erfolgt eine Schwerkraft-Eindickung. Diese wird durch den Einsatz von Strahlrührwerken unterstützt. Mit höhenverstellbaren Tauchmotorpumpen wird das an der Oberfläche gebildete Trübwasser wieder zurück in die Kläranlage geleitet.
Die beiden Silos mit einem Nutzvolumen von je 450 m³ ermöglichen eine Zwischenpufferung von bis zu einem halben Jahr.
Schlammentsorgung
Der eingedickte Klärschlamm kann bei Bedarf in die Kläranlage Sonneberg transportiert und dort maschinell entwässert werden, so dass eine krümelige Struktur erzielt wird. Anschließend wird er verwertet (z.B. für Rekultivierungen) oder ordnungsgemäß entsorgt. Zur Zeit wird der Klärschlamm jedoch einer landwirtschaftlichen Verwertung zugeführt.
